Giesenslage_Kirche_1 Giesenslage_Kirche_2

vierteilige romanische Kirche, um 1160 aus Backstein errichtet Glockengeschoss des Turmes entstand vermutlich erst im 14. Jh. eine der am besten erhaltenen Kirchen der Altmark vierteilige Anlage: massiver rechteckiger Turm, lang gestrecktes flach gedecktes Schiff von gleicher Breite, eingezogener gratkuppelgewölbter Chor und halbkreisförmige Apsis Detailformen der Ausführung: Ecklisenen, reicher umlaufender Sockel, die breiten Gesimse aus deutschem Band und schönen Dreieck-, Rauten-, Konsol- und Kreuzbogenfriesen, Apsis durch flache Linsen 3-geteilt, Fenster unverändert wie auch abgetrennte Westportal, Südportal wurde vermauert, abgetreppte südliche Chorportal in einem rechteckigen Mauervorsprung ausgeführt ründliche Restaurierung des Inneren erfolgte 1967 Besonders hervorzuheben trogartige romanische Taufe aus Sandstein, gotischer Grabstein mit Ritzzeichnung eines Geistlichen, silbervergoldeter spätgotischer Kelch mit zugehöriger Patene aus dem 15. Jh., an südl. Choraußenwand Inschriftengrabstein des Kirchenvorstehers Achatz Krüger († 1724)