Wendemark_Dorfkirche_1

frühgotischer Backsteinbau Grundriss erst durch Erweiterung des Chores im Jahr 1719 auf Breite des Schiffes zu verdanken als Sakristei und als Aufgang für die Treppe zum Kanzelaltar wurde ein Anbau an der Ostseite errichtet massiver Backsteinturm wurde im 30-jährigen Krieg bis auf die Grundmauern zerstört (Fundament auch das Fundament des heutigen Turmes); danach lag Kirche ca. 30 Jahre wüst, bis mit Wiederaufbau begonnen wurde (ohne Turm und Glocken) erst 1738 wurde Fachwerkturm auf Westseite angebaut, Fachwerkkonstruktion ist aus Eichenholz, im Innern hat Turm drei Geschosse, das Zeltdach hatte sog. Kaiserstiel Fachwerkvorbau vor dem Eingang auf Südseite vermutlich aus 1663 Besonderes Westempore von 1719 mit gemalten Halbfiguren der 12 Apostel, ehemalige Herrschaftsloge in der Nordostecke und dekoriert mit Gemälden aus dem Jahr 1712 Szenen aus dem Leben Christi darstellend, hölzerner Kanzelaltar aus Zeit um 1720 mit schlichtem Pilasteraufbau, fünfseitiger Kanzelkorb mit kleinen Gemälden mit Christus in drei Reihen und den Evangelisten sowie symbolische Darstellungen des Alten und Neuen Testaments, in der Ostwand befinden sich zwei Sakramentsnischen, gibt fünf schlichte Inschriftgrabsteine aus dem 16.-18. Jh.